Marktbericht Mai 2025
Zwischen Konjunktiv und Kursgewinnen – ein überraschend starker Mai.
Die Börse sorgt immer wieder für Überraschungen, so auch im Mai. Nachdem bereits der April eine heftige Berg- und Talfahrt mit sich brachte, konnten sich die Märkte auf breiter Front erholen und teils deutlich zulegen. Das kam durchaus unerwartet, denn an der Zollsituation hat sich wenig geändert: Viele der angekündigten „Deals“ stecken weiterhin fest oder lassen auf sich warten. Im Gegenteil: zuletzt wurden die US-Importzölle auf Stahl und Aluminium sogar von 25 % auf 50 % verdoppelt.
Die Märkte jedoch schenkten diesen Entwicklungen wenig Beachtung. Die Indizes zogen hüben wie drüben des Atlantiks kräftig an:
• DAX: +6,9 %
• EURO STOXX 50: +3,2 %
• S&P 500: +6,0 %
• NASDAQ-100: +9,0 %
Wäre nur Europa gut gelaufen, hätte man weiter mit einem Favoritenwechsel unter internationalen Investoren argumentieren können – weg aus den USA, rein nach Europa. Doch sowohl US-Aktien als auch der Dollar konnten ihre Schwäche seit Jahresbeginn vorerst stoppen.
Gestützt wurde diese Entwicklung vor allem durch die US-Berichtssaison. Viele große Technologieunternehmen, darunter auch einige KI-Spezialisten, überzeugten mit weiterhin soliden Zahlen. Zwar wiesen fast alle auf mögliche Belastungen durch Zölle im weiteren Jahresverlauf hin, doch belastbare Einschätzungen fehlten. Analysten versuchen sich an Szenarien, doch vieles bleibt Spekulation und Konjunktiv.
Dass die Börsen trotz dieser Unsicherheiten keine Schwäche zeigten, ist ungewöhnlich – normalerweise wird in solchen Phasen eher ein Negativszenario eingepreist.
Rüstung als Renditetreiber – mit Fragezeichen
Ein Sonderfaktor prägte den Monat Mai, besonders in Europa: der Rüstungssektor. Die Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine kommen kaum voran. Immer deutlicher wird, dass Verteidigungsbündnisse allein nicht mehr ausreichen – viele Länder und Organisationen stellen sich zunehmend auf Eigenverantwortung in Verteidigungsfragen ein. Entsprechend stark legten Rüstungswerte zu – bis teilweise rund +50 %.
Aus Anlegersicht mag das erfreulich sein. Doch gesellschaftlich stellen sich viele die Frage, wie sie damit umgehen sollen. Erste Antworten zeichnen sich bereits ab: Zahlreiche sogenannte ESG-Fonds, die Rüstungsunternehmen bislang konsequent ausgeschlossen hatten, öffnen sich inzwischen für den Sektor.
Das hat Gründe: Steigende Verteidigungsbudgets – gemessen am BIP – machen die Branche zu einem klaren Wachstumsfeld. Die wachsende Zahl neuer „Defence“- und „Security“-ETFs bestätigt den Trend. Doch mit dem starken Anstieg kommt auch die Warnung: Euphorie kann in Übertreibung umschlagen. Und Blasen platzen bekanntlich oft dann, wenn man es am wenigsten erwartet.
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