Marktbericht Oktober 2025
Tech im Höhenflug, Deutschland im Wartesaal.
Der Oktober setzte den Börsentrend aus dem September nahtlos fort. Die KI-Aufrüstung schreitet weiter voran – befeuert durch immer neue, teils erstaunliche Zahlen der großen US-Tech-Konzerne. Besonders die Google-Mutter Alphabet und Tech-Allrounder Amazon konnten zuletzt mit ihren Ergebnissen überzeugen. Facebooks Mutterkonzern Meta hingegen lieferte einige Ungereimtheiten – die Aktie reagierte prompt mit einem Rücksetzer von rund -10 %.
Der NASDAQ-100 legte im Oktober um +4,8 % zu, während der DAX mit einem Plus von lediglich +0,3 % weitgehend stagnierte. Wie bereits im Vormonat zu beobachten war, macht sich in Deutschland, vor allem im MDAX und SDAX, zunehmend Ernüchterung breit. Nach einem hoffnungsvollen Jahresauftakt mit großen Investitionsankündigungen der neuen Regierung fragen sich immer mehr Investoren, wann, wie und in welchem Umfang die angekündigten Maßnahmen tatsächlich Wirkung entfalten. Die Rüstungsbranche ist hier womöglich auszuklammern – ihre Auftragsbücher füllen sich stetig. Dennoch mussten MDAX und SDAX im Oktober Verluste von -1,7 % bzw. -1,2 % hinnehmen, während die deutsche Wirtschaft auf das fünfte Jahr in Folge ohne nennenswertes Wachstum zusteuert. Nach aktuellen Prognosen wird das BIP 2025 nur um 0 – 0,2 % wachsen. Seit Corona tritt Deutschland de facto auf der Stelle.

Dank des internationalen Wachstumsmotor USA, Kanada, oder auch Japan, sowie anderen EU-Ländern sieht es am Kapitalmarkt, wenn man beispielsweise den DAX betrachtet, glücklicherweise anders aus. Hier suchen Unternehmer/n aktiv ihre Chancen in Wachstumsmärkten und verlagern ihre Produktionsstätte in Regionen, wo für die jeweiligen Unternehmensbelange vorteilehafte Rahmenbedingungen herrschen. Dies geschieht natürlich auch nicht von heute auf morgen, aber insbesondere auf die Absatzmärkte, wo höhere Dynamiken herrschen, können Unternehmen recht agil reagieren und sich entsprechend positionieren.
Doch Deutschland ist nicht verloren. Das angekündigte Investitionspaket ist ein erster sinnvoller Schritt – gehört die Bundesrepublik im globalen Vergleich doch zu den G7-Staaten mit der niedrigsten Schuldenquote. Es besteht also durchaus Spielraum für Investitionen.

Doch diese müssen nachhaltig wirken: Neben dem Ausbau von Infrastruktur, Industrie und nationaler Sicherheit braucht es vor allem eine konsequente Reduktion bürokratischer Hürden. Die Effizienz staatlichen Handelns muss steigen – denn das ist letztlich der Kern jeder sinnvollen Investition. Andernfalls verlieren Investitionen ihren Charakter und werden zu bloßen Ausgaben.
Die KI bringt es treffend auf den Punkt:
„Investitionen sind Ausgaben, die zukünftigen Nutzen oder Erträge generieren, wie der Kauf von Maschinen oder die Weiterbildung, während Ausgaben rein konsumtive oder kurzfristige Aufwendungen für den laufenden Betrieb sind, die keinen langfristigen Vermögensaufbau bezwecken. Der Kernunterschied liegt in der Erwartung: Bei Investitionen hofft man auf eine zukünftige Rendite oder Wertsteigerung, bei Ausgaben steht der unmittelbare Nutzen im Vordergrund.“
Auch wenn die Maßnahmen offiziell als Investitionen bezeichnet werden, muss die Politik sicherstellen, dass sie ihrem eigentlichen Zweck gerecht werden – und nicht lediglich den „laufenden Betrieb“ sichern oder in den Ineffizienzen des Staatsapparats versickern. Genau das steht aktuell auf dem Spiel.
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