Marktbericht August 2025
August 2025 – Donalds Druck drückt den Dollar
Der August zeigte sich einmal mehr erstaunlich robust an den Kapitalmärkten – obwohl die Nachrichtenlage erneut durchwachsen war. Die Friedensbemühungen blieben ohne Ergebnis, und im Zoll- und Exportstreit, insbesondere im KI- und Tech-Bereich, spitzte sich die Lage zwischen Japan, China und den USA weiter zu. Zudem sorgt der US-Präsident weiterhin für Verunsicherung, indem er massiv Einfluss auf wirtschafts- und geldpolitische Institutionen nimmt und dadurch die Erwartungen der Marktteilnehmer wesentlich beeinflusst.
Im Zentrum stand im August vor allem die Diskussion um die US-Inflation. Präsident Trump übte mehrfach Druck auf Notenbankchef Jerome Powell aus, die Zinsen zu senken. Bei seiner Rede am 22. August in Jackson Hole zeigte sich Powell dann offener für diesen Schritt – er verwies auf mögliche Risiken eines schwächeren Arbeitsmarkts und deutete erstmals Zinssenkungen an. Ob dies dem politischen Druck oder einer tatsächlichen Neubewertung geschuldet war, lässt sich schwer sagen. Noch zuvor hatte Powell betont, die Folgen der verhängten Zölle zunächst abwarten zu wollen.
Die unmittelbare Folge: Der US-Dollar verlor am selben Tag rund -1 % gegenüber dem Euro. Eine Reaktion auf die sich abzeichnende Zinssenkung – möglicherweise aber auch Ausdruck wachsender Sorge vor einer Rückkehr höherer Inflationsraten, wie sie die USA in den 1970er- und 1980er-Jahren in mehreren Wellen erlebt hatten.
US Inflation: Damals vs. Heute

Quelle: Crescat Capital LLC
Sachwerte im Aufwind
Sinkende Zinsen und wachsende Inflationssorgen führen regelmäßig zu steigenden Preisen für Sachwerte. So ist es nicht überraschend, dass die großen US-Aktienindizes im August neue Höchststände erreichten – zumindest in US-Dollar gerechnet. Für Euro-Anleger hingegen war der Effekt deutlich schwächer, da die Dollar-Schwäche die Kursgewinne zum Teil neutralisierte.
Auch Gold profitierte von der aktuellen Gemengelage. In US-Dollar fiel der Anstieg noch stärker aus, doch auch in Euro war die Entwicklung klar positiv – ein Hinweis darauf, dass Anleger nach Stabilität und Substanz suchen.
Inflation frisst Substanz – der lange Blick zählt
Ein Blick in die Vergangenheit zeigt: Wer langfristig Vermögen erhalten will, muss auf werthaltige Anlageformen setzen. Die Sorge, dass wir erneut in ein inflationäres Umfeld geraten könnten – ob durch politische Einflussnahme oder durch strukturelle Knappheiten –, ist nicht unbegründet.
Kaufkraft von 1.000 EUR in Abhängigkeit der Inflationsrate und Zeit

Quelle: Johannes-Strommer.com
Entsprechend wichtig ist ein breiter und substanzorientierter Portfoliomix. In unseren Vermögensverwaltungsfonds setzen wir auf eben diese Mischung: Substanzstarke Sachwerte – insbesondere Aktien und Gold – mit einem klaren Schwerpunkt auf dem Euro-Raum. So schaffen wir Stabilität und erhalten langfristig Kaufkraft – selbst in politisch und wirtschaftlich unsicheren Zeiten.
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