AM Fortune Fund Defensive
Der AM Fortune Fund Defensive profitierte zum Jahresauftakt von attraktiven Neuemissionen am Anleihemarkt. Neu ins Portfolio aufgenommen wurden unter anderem ein 2,625 % Unicredit-Pfandbrief 2031, 4,375 % Sveafastigheter 2031, 5,375 % Vossloh 2031/unbefristet sowie variabel verzinsliche Anleihen der Royal Bank of Canada 2030 und der BBVA 2029. Trotz laufender Zinserträge u. a. aus Anleihen von JCDecaux, Deutsche Lufthansa, TotalEnergies und AT&S wurde die Liquiditätsquote zunächst deutlich reduziert. Im Februar werden mehrere Anleihen endfällig, wodurch sich die Liquidität wieder erhöhen dürfte.
Wachstum Defensiv
Der Wachstum Defensiv nutzte die starke Goldpreisentwicklung im Berichtsmonat für Gewinnmitnahmen und reduzierte die Goldposition um rund 20 % auf etwa 3,5 %. Auf der Aktienseite wurden Procter & Gamble, Apple, ASML und LVMH neu aufgenommen. Zudem erfolgten Aufstockungen bei Siemens Energy sowie nach Kursrückgang bei SAP. Teilverkäufe gab es bei gut gelaufenen Positionen wie Allianz und Münchner Rück. Auf der Rentenseite wurden Positionen u. a. bei Hertha BSC, Katjes Greenfood und DEAG reduziert, während Neuemissionen der Vossloh AG sowie eine dreijährige Anleihe der ABN Amro aufgenommen wurden. Insgesamt legte der Anteilspreis um rund 0,6 % zu.
Wachstum Global
Der Wachstum Global setzte seine positive Entwicklung fort und erzielte im Berichtsmonat einen Wertzuwachs von 2,5 %. Die starke Rally bei Gold und Silber wurde genutzt, um diese Quoten weiter zu reduzieren. Zudem erfolgten Teilverkäufe bei sehr gut gelaufenen Aktien wie Alphabet, Heidelberg Materials, Newmont, Deutsche Bank, Siemens Energy und Novartis. Neu aufgenommen wurde Procter & Gamble. Auf der Rentenseite beteiligte sich der Fonds an der Neuemission der Vossloh AG.
AM Fortune Fund Offensive
Der AM Fortune Fund Offensive erzielte im Berichtsmonat einen Zuwachs von knapp 1,0 %. Positive Beiträge kamen insbesondere von Barrick, Newmont, K+S, Novo Nordisk, Schaeffler, Deutz, RWE und ASML. Belastend wirkten u. a. Microsoft, Adyen, Danone und SAP. Im Portfolio erfolgten kleinere Anpassungen. Wesentlich war der vollständige Verkauf der Puma-Position nach starken Kursschwankungen und der Anteilsübernahme durch Anta Sports. Die Liquiditätssteuerung blieb unverändert.
Fight For Green
Der Fight For Green Fonds verzeichnete im Januar 2026 eine Wertentwicklung von -1,7 %. Die Entwicklung ist auf die bewusste Portfoliostruktur zurückzuführen, die nicht allen stark nachgefragten Marktsegmenten folgt. Neu aufgenommen wurden Henkel, L’Oréal und Netflix, um gezielt Konsum- und Kommunikationswerte zu stärken. Veräußert wurden Siemens sowie Assa Abloy aus Nachhaltigkeitsgründen. Der Halbleitersektor blieb ein zentraler Portfoliobaustein, während Investitionen in Öl, Edelmetalle und Rüstung weiterhin ausgeschlossen sind.
